Gnjidic, Aehle & Partner
Rechtsanwälte

 

 

 

 

 

Privates Baurecht

 

 

Ein Haus baut man in der Regel nur einmal im Leben. Zur Vorfreude mischen sich jedoch leider häufig die Sorgen wegen der finanziellen Herausforderung. Kommt es dann noch zu Schwierigkeiten bei der Bauausführung oder zu Mängeln am fertigen Haus, ist die Grenze der finanziellen und psychischen Belastbarkeit schnell erreicht. Diese Probleme lassen sich bei rechtzeitiger Beratung oft vermeiden.

Für Häuslesbauer ist eine sehr frühzeitige Beratung schon deshalb zu Beginn der Vertragsverhandlungen zu empfehlen, da die Verträge häufig vom Bauträger gestellt werden und daher Sicherungsrechte der Erwerber nicht vorgesehen sind. Mit der Vertragsgestaltung sind die Erwerber zudem häufig überfordert. Außerdem überwiegt oft die Vorfreude auf das Haus, die Beziehungen zum Vertragspartner sind zu diesem Zeitpunkt noch meist sehr angenehm und es wird auf den reibungslosen Ablauf des gesamten Bauprojekts vertraut. Ein guter Vertrag soll aber einen Rechtsstreit gerade vermeiden.

Die Kosten einer sichernden Beratung im Vorfeld sind im Vergleich zu den Kosten bei eingetretenen Risken vergleichsweise gering.

Nach Vertragsschluss realisieren sich dann häufig Schäden, auf die zügig und klar reagiert werden sollte, zumal der Bau fortschreitet und sich im Baubereich schnell Insolvenzrisiken ergeben. In diesen Fällen ist die schnelle Schadenssicherung häufig entscheidend. Diese sollte natürlich auch gerichtsverwertbar stattfinden.

Bauunternehmer verfügen häufig nicht über ausreichende Kenntnisse ihrer Rechte und Verpflichtungen. Oft sind z.B. Fiktionen und Anforderungen der VOB unbekannt, aber auch die zur Verfügung stehenden prozessualen Möglichkeiten.

Insbesondere sind die schwierigen Fragen der Abnahme sowohl auf Bauunternehmer- wie auf Bauherrenseite immer wieder Dreh- und Angelpunkt eines Rechtsstreites.

Natürlich gilt Entsprechendes auch bei beauftragten Einzelarbeiten an bestehenden Bauwerken.

 


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